KAPITALMARKT UNTERNEHMEN INTERNATIONAL IMMOBILIEN

Stock Option Trends aus München am 22.12.2023:

 

Besteuerung von Stock-Options, Stock-Appreciation-Rights und Phantom-Stock Awards

 

Das BMF hat mit Schreiben vom 12.12.2023 über die steuerliche Behandlung des Arbeitslohns nach den  Doppelbesteuerungsabkommen auch umfassend zur Besteuerung von Aktienoptionen, Stock-Appreciation-Rights und Phantom-Stocks Stellung bezogen. Aktienoptionen im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses liegen vor, wenn ein Arbeitgeber oder eine Konzernobergesellschaft (Optionsgeber) seinen Beschäftigten das Recht einräumt, sich zu einem bestimmten Übernahmepreis am Unternehmen zu beteiligen.

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Wegzugsteuer Trends aus München am 12.12.2023:

 

Wegzugsbesteuerung: Berücksichtigung einer nach dem Wegzug eingetretenen Wertminderung der Anteile

 

In einer nicht amtlich veröffentlichten Entscheidung hat der I. Senat des BFH in 2023 gegen die Finanzverwaltung wie folgt entschieden:

 

1. Eine Korrektur der Veranlagung des Wegzugsjahres (unter Neuberechnung des fiktiven Veräußerungsgewinns im Wegzugszeitpunkt), weil die nach dem Wegzug eingetretene Wertminderung der Anteile "bei der Einkommensbesteuerung durch den Zuzugsstaat nicht berücksichtigt" wurde, setzt nicht voraus, dass der dort nicht zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtete Steuerpflichtige die Berücksichtigung der Wertminderung im Zuzugsstaat erfolglos beantragt hat.

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Internationale Steuer Trends aus München am 18.12.2023:

 

Einkünftekorrektur bei Produktionsverlagerung auf eine Schwestergesellschaft im Ausland

 

Der BFH hat mit seiner jetzt veröffentlichten Entscheidung vom 09.08.2023 (I R 54/19) viel Klarheit zur Besteuerung der Funktionsverlagerung geschaffen und der Finanzverwaltung einigen Wind aus den Segeln genommen. Leitsätze:


1. Eine Gesamtbetrachtung einzelner Geschäftsvorfälle ist möglich, wenn eine Trennung der Vorgänge dem wirtschaftlichen Gehalt des Geschehens nicht gerecht würde.

2. Zur Berücksichtigung von Materialkosten eines Produktionsunternehmens im Rahmen der Kostenaufschlagsmethode,

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Steuerberater Immobilien Trends aus München am 17.11.2023:

 

Keine Steuerersparnis durch die Vermietung von Luxusimmobilien


Wird ein Objekt mit einer Größe von mehr als 250 qm Wohnfläche vermietet, können aufgrund der Vermietung entstehende Verluste nicht ohne Weiteres mit anderen Einkünften des Steuerpflichtigen verrechnet werden. Dies hat der Bundesfinanzhof (BFH) mit Urteil vom 20.06.2023 - IX R 17/21 entschieden.

Im Streitfall hatten die Steuerpflichtigen, ein Elternpaar, insgesamt drei Villengebäude mit einer Wohnfläche von jeweils mehr als 250 qm erworben. Die Immobilien vermieteten sie unbefristet an ihre volljährigen Kinder. Durch die Vermietung entstanden

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